Fußbodensanierung
Ein Riss bedeutet nicht, dass der Boden raus muss. In den meisten Fällen ist die Sanierung schneller, günstiger und weniger schmutzig als der Neuaufbau.
Ablauf
Wie wir vorgehen
- Boden abklopfenHohlstellen klingen anders. Wir gehen die Fläche systematisch ab und markieren, was sich gelöst hat.
- Risse aufschneidenQuer zum Riss wird eingeschnitten, damit die Klammern später kraftschlüssig sitzen.
- Verfüllen und verklammernGießharz einbringen, Stahlklammern setzen, mit Quarzsand abstreuen. Danach trägt die Stelle wieder.
- Hohlstellen verpressenÜber Bohrungen wird Harz unter die gelöste Schicht gepresst, bis sie wieder Verbund hat.
- SchleifenDie gesamte Fläche wird überschliffen, damit Ansätze verschwinden und die Ebenheit stimmt.
- Versiegeln oder belegenJe nach Ziel imprägnieren, versiegeln – oder die Belegreife prüfen und den neuen Belag verlegen.
Anhaltswerte
19,50 €je laufendem Meter Rissverschluss
1 Tagtypische Dauer je Wohnung
CM-Messungvor jedem neuen Belag
Häufige Fragen
Fragen zur Sanierung
Wann muss der Estrich doch raus?
Wenn er auf ganzer Fläche zu dünn eingebaut wurde, wenn die Dämmung darunter durchfeuchtet ist oder wenn er großflächig zerbröselt. Das sehen wir beim Ortstermin, nicht am Telefon.
Ist Feuchtigkeit im Estrich ein Sanierungsfall?
Kommt darauf an, woher sie stammt. Baufeuchte trocknet aus. Wasser aus einem Rohrbruch sitzt meist in der Dämmschicht – dann hilft nur Trocknung von unten oder Austausch.
Kann ich in der Wohnung bleiben?
Meistens ja. Wir arbeiten raumweise mit Absaugung. Laut wird es stundenweise, nicht tagelang.
